[Rezension] Harte Kost

Auf unserem Planeten leben viel zu viele Menschen, als dass wir uns eine Lebensmittelverschwendung in dem Ausmaß leisten könnten, in dem sie heute noch immer geschieht.

Mehr als Grünzeug!

10 Milliarden Menschen werden die Erde voraussichtlich im Jahr 2050 bevölkern. Bereits jetzt leiden knapp 800.000 Menschen an Hunger. Agrarwirtschaft und industrielle Massenproduktion sollen uns in Zukunft genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stellen. Aber für wen? Und zu welchem Preis?

Harte Kost

„Harte Kost“ – das klingt nicht nur wie der Thriller, nach dem das Cover des brillant recherchierten Sachbuches von Valentin Thurn und Stefan Kreutzberger aussieht. Das, was wir zu lesen bekommen, ist auch wirklich ein Thriller – und zwar ein beängstigend realistischer. Keine Fiktion der Welt könnte uns vergleichende Gänsehautschauer über den Rücken jagen als jene, die durch die Fakten, die dieses Buch uns präsentiert, ausgelöst werden.

Worum geht es?

Die Menschen, die auf der Welt leben und ernährt werden wollen, werden immer mehr. Die massenindustrielle Produktion deklariert schnelle, billige und umweltverachtende Lebensmittelproduktion zur einzigen Lösung, den weltweiten Hunger wenn schon nicht in den Griff zu bekommen, so doch wenigstens einzudämmen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.966 weitere Wörter

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