Test von foodwatch: Gefährliche Mineralöl-Rückstände in Produkten gefunden

Da möchte man Plastik reduzieren und stolpert in das nächste Problem.

fairstricktes

Fleißig bringen wir unsere alten Zeitungen & Co. in den Altpapiercontainer und tun Gutes (vermeintlich) für die Umwelt. Gerade aber Altpapier kann zum Problem werden, wenn daraus Verpackungen für Lebensmittel werden. Im Altpapier noch enthaltene Mineralölrückstände aus Druckfarbe, aber auch Lösungsmittel und Weichmacher können auf die Lebensmittel übergehen und diese verunreinigen. Dies ist bereits seit längerer Zeit bekannt. foodwatch hat bei einem Test nun gefährliche Mineralöl-Rückstände in Reis, Nudeln, Cornflakes & Co. gefunden. Viele Altpapierverpackungen stellen ein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher dar.

„Obwohl die Problematik seit Jahren bekannt ist, enthalten noch immer zahlreiche Lebensmittel gefährliche Mineralölbestandteile – der gesundheitliche Verbraucherschutz versagt hier auf der ganzen Linie“, erklärte Luise Molling von foodwatch. „Die Lebensmittelhersteller handeln offenbar nur auf Druck. Deshalb müssen Bundesregierung und EU endlich aktiv werden. Ein Fokus muss dabei auf die Verpackungen gelegt werden: So umweltfreundlich das Recycling von Altpapier auch ist, als Lebensmittelverpackung kann daraus ein echtes…

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Sich finden

Sich und andere Leben

„Die Kosten für einen Selbstfindungstrip kann man sich sparen,
wenn man einfach aufhört, vor sich selbst wegzulaufen.
Manche Dinge sind eben ganz banal.“

Ja, nicht die Selbstfindung ist das Problem im Leben. Dazu braucht es keinen Guru und keinen Therapeuten. Nicht mehr vor sich selbst wegzulaufen: Das ist die Schwierigkeit. Denn vor sich selbst läuft weg, wer vor der Wahrheit wegläuft. Das ist für manche Menschen dann schon schwieriger, denn niemand kann die Wahrheit finden, der vor ihr wegläuft. Hierzu braucht es manchmal dann eben doch einen Therapeuten.

Wer nicht mehr vor sich selbst wegläuft, der braucht sich auch nicht selbst zu finden. Er ist ja eh bei sich.

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Talent statt Geld (Konsument 10/2015)

Talentetausch – eine Möglichkeit sich ein wenig unabhängiger zu machen von der schönen Konsumwelt.

Susanne Wolf, Journalistin und Autorin

Immer mehr Menschen suchen Alternativen zum herkömmlichen Konsumdenken, Nachbarschaftshilfe und Tauschkreise boomen.

Suche Babysitter, biete Verleih von Haushaltsgeräten“. So oder ähnlich könnte das Angebot auf einer Plattform für Nachbarschaftshilfe aussehen. Die Idee dahinter: Menschen zu vernetzen und Ressourcen zu teilen. Das kann einfach über eine Website geschehen, wo Nachbarn sich austauschen oder über organisierte Tauschkreise, wo Waren und Dienstleistungen auf der Basis einer symbolischen Währung getauscht werden.

Österreichweite Projekte Die Idee dahinter ist nicht ganz neu: Bereits Anfang der 80er-Jahre richtete der Arbeitslose Brite Michael Linton den ersten LETS (Local Exchange Trading System)-Tauschkreis ein, die Idee verbreitete sich schnell über Europa und die USA. Den Wert der Arbeit bestimmt in diesen Systemen vor allem der Zeitaufwand, nicht andere wirtschaftliche Faktoren. Damit hinterfragen die Tauschkreise traditionelle Wirtschaftsformen, definieren Arbeit neu und bewerten den Menschen in erster Linie nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Im LETS-Tauschkreis Wien gilt der Grundsatz, dass unabhängig…

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