Warum wir nicht wissen, was wir wollen

Gefunden am Blog „Geist und Gegenwart“

Durch das Übermaß an Optionen, an noch zu verwirklichenden Lebensentwürfen, an zu bereisenden Orten, an potenziell zu treffenden erotischen Partnern, ja Übermaß sogar in der Auswahl an Waschmitteln, sehen wir uns ständig dem Zweifel gegenüber, ob wir die beste Wahl getroffen haben. Ob es nicht noch besser geht? Am Ende wollen wir gar nicht genau dieses Waschmittel, diesen Urlaub, diese Arbeit oder genau diese Frau. Statt dessen wollen wir das Beste und können uns nie sicher sein, es auch erlangt zu haben. Auf die Frage, was wir denn nun wollen, haben wir mit „das Beste“ immer noch keine Antwort.

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In dieser Krise des Wollens, haben wir, soweit ich sehe, drei Möglichkeiten: 1. Wir legen uns gar nicht fest und halten all unsere Optionen offen. Das ist die überall zu beobachtende Weigerung, erwachsen zu werden und Verantwortung zu übernehmen. 2. Wir legen uns fest und leben mit dem nagenden Zweifel, dass wir das Beste verpassen. Das macht uns am Ende verrückt. Oder 3. Wir verstehen, dass wir nie im Optimum ankommen, weil leben immer auch bedeutet, (falsche) Entscheidungen zu treffen und sich mit Gegebenheiten anzufreunden und machen das beste daraus.

Eigene Gedanken:

So wie ich das sehe gibt es noch eine 4. Option – nämlich den Weg des Minimalismus. Wo es nicht mehr darum geht von allem möglichst viel zu haben sondern sich zu fragen, was man selbst will und das Leben bewusst so zu reduzieren, dass man sich der Vielfalt und der Fülle an Möglichkeiten entzieht.

Konsum macht eben nicht glücklich!

Zu viel statt zu wenig: Die Perspektive ändern

Gefunden am Blog „Schwabenstyle“

Wenn ich jammere, dass ich „zu wenig freie Zeit“ habe, dann weiß ich erst einmal gar nicht, womit ich anfangen soll, um etwas zum Positiven zu verändern. Frage ich mich stattdessen, wovon zu viel da ist, weswegen ich keine freie Zeit mehr habe – dann kann ich die Dinge beleuchten, die tatsächlich da sind (z.B. zu viele Verabredungen in einer Woche) und eingreifen.

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Die Gedanken von Clarissa gefallen mir ausgesprochen gut. Das Thema beschäftigt mich ja auch schon einige Zeit, geschrieben habe ich in diese Richtung den Beitrag Vom Mangel zur Fülle

Und ich denke, dass zu diesem Gefühl des Mangels die Werbeindustrie sehr viel beiträgt. Werbung will, dass wir unglücklich sind und dann kaufen um vermeintlich glücklicher zu werden.

Upcycling von Besteck

Eine einfach geniale Upcycling-Idee – finde ich unglaublich kreativ und gefällt mir ausgesprochen gut!

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Zum Hochzeitstag hat mir der Zwergenpapa einen Ring geschenkt.
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Dieser Ring ist allerdings anders- er ist aus altem Besteck gebogen.
Im Netz finden sich viele Künstler, die Besteckschmuck verkaufen, und wer lieber selbst loslegt, kann sich viele verschiedene Anleitungen ansehen. Ringe, Kettenanhänger, Armbänder… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, altes Besteck hat jeder in der Schublade oder findet sich auf jedem Flohmarkt… los gehts.
Es muss übrigens nicht immer Omis Silberbesteck sein. Ich habe vor einigen Jahren einen Schlüsselanhänger gebogen aus einer normalen Stahlgaben und mit einem Metallknopf verziert.
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MINIMALISMUS: Vorgehensweise

Gefunden am Blog „ohmarylane“

Meine Ziele sind eigentlich folgende: ich möchte alles bewusst besitzen. Ich möchte wissen, was ich besitze und warum ich es besitze. Ich möchte nicht auf Dinge stoßen, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich sie habe, denn das ist eigentlich ein eindeutiges Zeichen dafür, dass man sie nicht braucht!

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Eine kleine Anleitung – wie geht man die Sache am besten an?

7 Tipps: Minimalismus bei Hochsensibilität

Ich bin auch hochsensibel. Minimalismus hat mir auf ganz ähnliche Weise wie Tanja geholfen, besser damit zurecht zu kommen. Danke schön an Tanja für die ausführliche Zusammenfassung!

Minima Muse

Jeder 5. Mensch ist hochsensibel. Wir können Reize nicht filtern. Deshalb nehmen wir mehr Informationen wahr und intensiver. Also brauchen wir länger zur Verarbeitung. Eine ganz normale Geräuschkulisse im Café kann für uns schon eine Überforderung sein. Wir nehmen auch Gerüche, Berührungen, visuelle Eindrücke und Stimmungen intensiver wahr. Kratzende Kleidung oder Schmuck tragen grenzt bei mir an Körperverletzung. Unser Körper hat Grenzen und will gut behandelt werden. Wie mir Minimalismus hilft, mein Leben zu vereinfachen:

1. Reduzierte Wohnung
Weiße Wände entspannen mich. Genauso: weißes Geschirr. Textilien ohne Muster, indirektes Licht, leicht veränderbare Deko in einem passenden Farbkonzept. Ich halte Ordnung. Nichts Unerledigtes liegt rum. Kaputtes entsorge ich sofort oder repariere es innerhalb einer Woche. Ich habe nur Dinge, die ich liebe oder brauche.

2. Tu-Du-Liste oder Friedhof: was ich nie tun werde
Listen erzeugen bei mir nur ein schlechtes Gewissen. Das meiste davon kann man streichen, ohne dass es jemand merkt. Besser: „Was sind die 3…

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Leuchtende Lieblingsstücke

Sowas von kreativ – ich bin restlos begeistert!

SCHERE LEIM PAPIER

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Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich schon als Kind gerne gebastelt habe. Meine richtige Leidenschaft fürs Werkeln begann allerdings mit dem Bau eigener Lampenkreationen. Zuerst für den Kunstleistungskurs in der Schule, dann einfach für mich und mein Zimmer, später für meine Wohnung. Es ist einfach toll, mit verschiedenen Materialien und Durchlässigkeiten zu experimentieren und ganz unterschiedliche Arten von Licht zu erzeugen. Und es ist auch gar nicht so schwer, das Grundrezept für fast alle der Lampen ist ganz einfach: Aus Maschendraht wird ein Kubus geformt mit einer Öffnung im Boden, durch den die Lampenhalterung in den Körper gesteckt und dort verankert wird. Der Drahtkubus wird dann mit einer Textur oder Struktur versehen, die durch Draht, Klebstoff etc. befestigt wird. Hier sind keine Grenze gesetzt! Ich bin ständig dabei, irgendwelche Dinge zu sammeln, deren Oberflächenstruktur oder Durchlässigkeit mich interessiert, wie zum Beispiel alte Eierkartons, Tennisbälle, Eiswürfelbehälter, dreidimensionale Formen aus Transparentpapier und und und……

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Eine Bücherkiste geht auf die Reise…

Gefunden am Blog „Schwabenstyle“

Ich habe dafür einen Karton mit zwölf Büchern gepackt. Bücher, die ich gern gelesen habe, aber einfach nicht mehr brauche. Mit einem kleinen Begleitbrief werde ich die Kiste nun an meine Freundin weitergeben.

hier gehts zum Beitrag mit der vollständigen Anleitung zu der Idee „Bücherkiste“, die ich ausgesprochen spannend und interessant finde!