Mehr möchten, weniger sollen

Das alles hat auch ein bisschen was mit Achtsamkeit zu tun. Es macht nämlich in Wahrheit einen sehr großen Unterschied aus, welche Worte ich wähle. Und wenn ich achtsam meine Worte wähle, dann kann ich in feinen Nuancen unterschiedliches sagen. Danke schön!

Die Eskapistin

Was ich jeden Freitag brauche, will, möchte und bekomme: Ofenkäse. Was ich jeden Freitag brauche, will, möchte und bekomme: Ofenkäse.

Der Leipziger Freund hat eine Regel: „Sag nie ’soll'“ sagt er mir immer dann, wenn ich „Soll ich Kuchen mitbringen?“, „Soll ich gegen 15 Uhr kommen?“ oder „Sollen wir dann abends Ofenkäse essen?“ frage. Manchmal finde ich das nervig. Weil „Soll ich“ mir zum einen die Entscheidung abnimmt, ob ich nun Kuchen backe oder nicht – und mir zum anderen die Hoffnung macht, dass das Gegenüber freudig „Ohja, ich liiiiebe Deinen Kuchen und würde mich unbändig freuen“ ausruft. Ich bin auch nur eine Narzisstin im Pelz einer schüchternen Brünetten und so empfinde ich besonders das „zum anderen“ als Balsam für mein Ego. 

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