Markenzeichen: gutes Gewissen (Format, 27. Juni 2014)

Susanne Wolf berichtet darüber wie fairtrade arbeitet und damit Menschen eine neue Chance gibt.

Susanne Wolf, Journalistin und Autorin

Umweltschutz und gerechte Löhne sind die Ziele von Fairtrade. In der Lieferkette der Kleider- und Lebensmittelproduktion sollen bessere Bedingungen erreicht werden.

Das Dorf Kumkal im ostindischen Bundesstaat Odisha: die Baumwollfarmer der Region haben sich auf einem großen Teppich versammelt, um über ihre Erfahrungen zu erzählen. „Als wir unsere Baumwolle noch mit Pestiziden spritzten, sind meine Ziegen daran gestorben“, berichtet der Farmer Radha Kanthsahu aus der Kalahandi-Region. Heute ist die Baumwoll-Genossenschaft Chetna Organic Fairtrade-zertifziert. Das bedeutet: höhere Preise für die Bauern, Verbot von genmanipuliertem Saatgut und die Umstellung von herkömmlichem Anbau auf Bio-Landwirtschaft. Der konventionelle Anbau von Baumwolle benötigt mehr Pestizide als jede andere Pflanze der Welt: 10 Prozent der weltweit eingesetzten Pestizide werden beim Baumwollanbau eingesetzt. 50 Prozent aller Pestizide in Indien werden auf den Baumwollfeldern benötigt, obwohl diese nur 5 Prozent der gesamten Agrarflächen ausmachen.

Großkonzerne profitierenDiesen Umstand machen sich Großunternehmen zunutze, den Farmern die Chemikalien teuer zu…

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