Schmierseife Rezept

Wusste gar nicht, dass man Schmierseife auch selbst machen kann. Danke für das Rezept, muss ich mir gleich in meinen Fundstücken aufheben!

Starlight's

Da schon mehrfach nachgefragt wurde nach meinem Schmierseifen Rezept, bekommt ihr es endlich.

1000gr. Destilliertes Wasser

190gr. KOH

1000gr. Rapsöl

Anleitung:

Rapsöl erhitzen ca. 39 Grad.

Derweil die Lauge vorbereiten.

KOHmit destilliertem Wasser auflösen.

Etwas abkühlen lassen.

Nun beides mit einemPürierstab solange mixen bis die Masse andickt.

Danach mit dem Holzlöffel weiter rühren.

Nach etwa 1 Stunde kann die noch unfertige Schmierseife in einen Kunststoffeimerchen gefüllt werden. Auskühlen lassen und Deckel drauf.

Alle paar Tagen umrühren.

Nach mindestens 4 Wochen Reifezeit ist sie fertig.

Haltbarkeit unbegrenzt.

Je länger sie Zeit zum Reifen hat desto besser wird sie.

Liebe Grüße Starlights

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Die Sache mit dem Feinstaub [Schokolica]

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich diesen Blogpost verfassen soll, aber letztendlich hat mich der Artikel in der Zeit „Die Freiheit, andere zu gefährden“ zur Veröffentlichung gebracht: „Man kann schlecht monatelang auf Autoherstellern rumhacken, die bei den Abgaswerten ihrer Diesel betrügen, und dann 5.000 Tonnen Feinstaub und die daraus entstehenden Belastungen für das…

über Die Sache mit dem Feinstaub – und was jeder dagegen tun kann — jeder Schritt zählt

Grünes Fliegen – Eine Heuchelei

Papst Franziskus: „Die Flugzeuge verschmutzen die Atmosphäre, aber mit einem Bruchteil der Summe des Ticketpreises werden dann Bäume gepflanzt, um den angerichteten Schaden zu kompensieren. Das ist Heuchelei.“

Dem ist ja nicht viel mehr hinzuzufügen – außer: Bitte alles lesen und das eigene Verhalten überdenken!
 

Fliegen ist die klimaschädlichste Transportform. Nichtsdestotrotz will die Luftfahrt-Industrie in den nächsten Jahrzehnten stark wachsen. „Klimaneutral“ wachsen, sagt sie. Umgesetzt durch Strategien, welche NGOs wie Finance & Trade Watch als Greenwashing kritisieren. – Peter A. Krobath (Dieser Artikel erschien in verkürzter Form im Augustin Nr. 450) Oft wird der Emissionshandel für heutige Klimasünder_innen mit dem […]

hier geht es zum Beitrag Grünes Fliegen – Eine Heuchelei —

Wie bedenklich sind unsere Feuerwerkstraditionen wirklich?

Bei meinem Spaziergang heute Nachmittag habe ich die Vorboten schon gesehen – am Boden lagen überall Reste von Knallköpern herum. Und das 3 Tage VOR Silvester! Mit Grauen erinnere ich mich an den mit Dreck übersähten Boden am letzten Jahreswechsel. Es ist nicht nur der Feinstaub in der Luft, es ist auch der Müll am Boden, den ich furchtbar finde. Die Rakten bleiben ja nicht in der Luft, alles, was man nach oben schießt kommt in irgend einer Form wieder zurück… Danke für Deinen Beitrag!

müllmichnichtzu

Gestern veröffentlichte u.a. das ZDF die Information bzgl. der zusätzlichen Feinstaubbelastung durch Feuerwerke in der Silvesternacht.

Diese schier unglaubliche Zahl hat mich nachhaltig erschreckt. 4000 Tonnen zusätzliche Belastung von Feinstaub, welche ungefähr den Anteil von 15% des kompletten Jahresausstoßes ausmacht.

In einer Nacht!

Nur in Deutschland!

Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe zu Folge, ist Feinstaub für ca. 13.000 frühzeitige Todesfälle verantwortlich und das auch nur innerhalb unseres Landes.

Feinstaub wird steht im Verdacht krebserregend zu sein sowie Asthma, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Thrombose oder sogar Frühgeburten auslösen oder begünstigen kann. Eingeatmet über die Lunge, gelangt er direkt in unsere Blutbahnen.

Weltweit belaufen sie die Schätzungen für frühzeitige Todesfälle auf 3,3 Millionen Menschen.

Als wenn diese Nachrichten nicht bereits bedrückend genug seien, fand ich schockierend, was ich unter den Posts von ZDF und ARD auf Facebook zu dem Thema fand. Die Kommentare meiner Mitmenschen machten mich einfach nur sehr traurig.

Der allgemeine Tenor war tatsächlich…

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What This Banana is Telling Me

Heute habe ich gelesen, dass in den wenigen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ca. 25% der Lebensmittelabfälle eines Jahres entstehen. Der Beitrag von Regula kommt daher gerade recht, um auf das Thema noch einmal direkt aufmerksam zu machen. Danke für den tollen Beitrag!

Babajezas Wundertüte

FrüchteGemüse

Wenn sich drei Sonntag hintereinander reihen, scheint es, als ob eine Hungersnot angekündigt wäre. Alle und noch viel mehr Menschen als üblich türmen ihre Einkaufswagen voll. Aber die Menge an zu verspeisenden Nahrungmitteln kann doch gar nicht grösser sein als üblich, denn entweder hat man Gäste oder man ist eingeladen. Mir löscht das dermassen ab, dass ich vermeide, vor Weihnachten und Neujahr einkaufen zu gehen.

Aber wisst ihr was? Ich hatte keinen Hunger. Denn von den Nachbarn kommen jede Woche Gemüse- und Früchte an, die sich im Laden nicht mehr verkaufen lassen. Nach Weihnachten war Lieferung besonders ergiebig. Zudem haben wir seit zwei Jahren einen Vorratsschrank mit Getreideprodukten, Hülsenfrüchten, Pelati in Dosen …

Ein anderer Gedanke: Wenn jemand seinen Kühlschrank vor den Festtagen gut bestückt hat, um für alle Fälle vorbereitet zu sein – ich muss bei unangemeldetem Besuch jeweils sehr gut improvisieren –, würde das bedeuten, dass die Vorräte hinterher…

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Achtsamkeit – wir müssen reden

gerade entdeckt…
passend für meine „Ende.des.Jahres.Stimmung“

Aussteigen für Angsthasen

Als ich Achtsamkeit kennenlernte, war sie gerade auf der Höhe ihrer Zeit. Ihre Haut verströmte diesen ominösen „Glow“, das Haar federte silikonfrei im Wind und ihre Zähne waren sicher nicht perlweiß, aber strahlend schön.

Das erste Mal trafen wir uns auf einer Vernissage, wo sie schweigend vor einer Filz-Alufolien-Instellation stand. Die Augen griffen jedes Detail ab und obwohl die meisten Besucher nur wegen des Gratis-Sekts und der „anregenden Unterhaltungen“ erschienen waren, blieben  nun zahlreiche eben vor diesem Filz-Silber-Schweif stehen – nur um die Betrachterin zu betrachten.

Für einige war sie schon bekannt. Für andere war sie Konkurrenz. Das merkte ich sofort an dem scheinheiligen Kompliment von Nachhaltigkeit: „Man muss ja auch die Zeit erstmal haben, um so achtsam zu sein“. Für mich war es eher die Fähigkeit gewesen, „acht geben“ richtig zu schreiben, aber Zeit hatte ich ja inzwischen, also warum nicht neue Kontakte schließen?

Schon nach unserem ersten Treffen…

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Minimalismus? – Wir müssen reden.

gerade entdeckt…
passend für meine „Ende.des.Jahres.Stimmung“

Aussteigen für Angsthasen

Intro: Als ich die Klasse betrete, herrscht Chaos. Alle Begriffe, die sich im Raum zusammengefunden haben, sind nicht mehr an Ort und Stelle, sondern überall verteilt. „Vegan“ versucht „Yoga“ mit einer Selleriestange zu verprügeln, „Burn-Out“ redet auf „Entschleunigung“ ein, die jedoch eingeschlafen ist, während „Nachhaltigkeit“ in der hintersten Ecke am Laptop sitzt und bestimmt wieder fiese Hassmails an „Zero Waste“ schreibt – diese musste letzte Woche die Klasse verlassen, sie hatte „Ausstieg“ gestalkt – er befindet sich nun in Therapie.

Welche Hoffnung man in diese Begriffe gesetzt hatte. Sie sollten die Zukunft sein, doch sie sind zu Ramsch verkommen. Kommerz und hohle Phrasen haben sie gebrochen und was vom einstigen Glanz übrig ist, ist nichts weiter als ein nervender Tinitus, der das Ohr quält und das Hirn nie erreicht. „Setzt euch bitte“, ich räuspere mich. „Burn-Out“ rennt als einziger zu seinem Platz – alter Streber. Ich versuche es etwas lauter:…

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